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Fußball-Kreisliga B Süd Limburg-Weilburg: Dreikampf hält die Spannung hoch

In der fußballfreien Zeit genießen die Kicker ihre Ruhe. Wie haben sich die Kreisvertreter bisher verkauft? Wer hat in den Kreisligen die besten Aufstiegschancen? Wer muss um den Klassenerhalt kämpfen? Die Nassauische Neue Presse blickt von der Hessenliga bis Kreisliga C zurück auf den bisherigen Saisonverlauf. Heute: die Kreisliga B Süd.
Freuen sich über ihren Erfolg: Florian Philippsen (links) und Calvin Rossel von der SG Selters 2. Freuen sich über ihren Erfolg: Florian Philippsen (links) und Calvin Rossel von der SG Selters 2.
Limburg. 

Vor der Saison hatte sich der Kreisfußballausschuss mit der Entscheidung, eine zweigleisige Kreisliga B einzuführen, nicht ausschließlich Freunde gemacht. Die Süd-Staffel sei eindeutig schwächer besetzt, hieß es vielerorts. Auch mit der Einteilung in Nord und Süd hatte das eine oder andere Team, das sich vielleicht geografisch eher im Süden gesehen hatte, so sein Problemchen. Wie dem auch sei: Die Süd-Staffel wirkt zumindest ausgeglichener als der Norden, weist aber wahrhaftig nicht die Qualität der Parallelklasse auf.

In der Kreisliga B Süd, einer 15er Staffel, steigt der Meister in die A-Klasse auf, der Zweite geht mit dem Vizemeister der Nord-Runde und dem A-Liga-Vertreter in die Aufstiegsrunde. Absteigen werden die beiden Letzten, der Dreizehnte relegiert in einer Viererrunde mit den beiden C-Liga-Anwärtern und dem Drittletzten der B-Liga-Nord-Staffel.

Das Tabellenbild wirkt auf den ersten Blick etwas verzerrt. Der FCA Niederbrechen 2 überwintert auf dem Platz an der Sonne, es folgt mit einem Punkt weniger die SG Selters 2 und wiederum ein Zähler dahinter der FC Rubin Limburg-Weilburg . Beim zweiten Blick fällt aber auf, dass die Selterser Reservisten eine Partie, der FC Rubin sogar deren zwei weniger als der Spitzenreiter ausgetragen haben. Das Top-Trio hatte sich erst gegen Ende des Jahres ein wenig von der Konkurrenz abgesetzt.

Zu Beginn der Saison war es vor allem die SG Selters 2 gewesen, die recht holprig in die Runde gestartet war. Gegen Ende aber lief es bei den „Wassermännern“, die sechs Siege und ein Remis vor Weihnachten einsammelten, wie geschmiert. Zu Buche standen vor allem Erfolge in den Spitzenspielen: Gegen den FC Rubin Limburg-Weilburg siegte Selters 2 4:2, beim FCA Niederbrechen 2 mit 2:0, was gleichbedeutend mit der erstmaligen Tabellenführung war. Was für die Selterser spricht: In 2018 stehen nur noch vier Auswärts- bei neun Heimspielen an. Wie es aber häufig so ist, muss die SGS 2 – ähnlich wie die Alemannia – das „Päckchen“ einer Reserve tragen. Sprich: Fehlt in der ersten Mannschaft Personal, wird die zweite Garnitur natürlich geschwächt.

Das wiederum könnte für den FC Rubin sprechen. Der Verein mit russischen Wurzeln, längst als Sympathieträger im Kreis etabliert, hat gefühlstechnisch die besten Karten, auch natürlich dadurch bedingt, dass sie eine erste Mannschaft sind. Die „Rubine“ weisen auch deutlich das beste Torverhältnis des Top-Trios auf und könnten mit Siegen in den zwei Nachholspielen auch aus eigener Kraft Erster werden.

Der FCA Niederbrechen 2 wird vor allem mit den letzten Spielen in 2017 hadern. Abgesehen von einem klaren 6:0 im Derby bei der TSG Oberbrechen 2 zum Abschluss hatte es in den drei Spielen zuvor eine „Nullrunde“ gesetzt, denn die Spitzenspiele gegen Selters 2 (0:2) und den FC Rubin (0:4) gingen ebenso verloren wie das Gastspiel beim SC Dombach (1:4). Eine Prognose scheint schwierig, denn für jedes Team sprechen Pros und Kontras. Der Dreikampf könnte sich allerdings bis zum Ende der Saison hinziehen. Interessant könnte der allerletzte Spieltag werden: Die SG Selters 2 erwartet dann den FCA Niederbrechen 2.

Sollten die drei Spitzenteams aber eine Schwächeperiode erleben, könnte sich die Tür für ein anderes Team gegebenenfalls noch einmal öffnen: A-Liga-Absteiger SC Dombach, der in der Hinrunde mit erheblichen personellen Problemen zu kämpfen hatte, rangiert mit sieben Punkten Rückstand auf Platz fünf. Sieben Punkte scheinen wahrlich nicht uneinholbar, aber schwierig wird das Unterfangen allemal. Eine ebenfalls positive Überraschung stellt Aufsteiger SV Elz 2 dar. Die Gelb-Schwarzen sammelten ebenfalls eifrig Punkte und weisen – wie Dombach – deren 25 auf. Dass es hier aber zu einer noch besseren Platzierung reichen könnte, scheint aufgrund der Stärke der anderen Teams eher unrealistisch.

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