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Meisterliche Leistung

Von Eisbachtals Rheinlandliga-Fußballer sind auf eigenem Kunstrasen eine Bank. Nach dem 2:0-Erfolg gegen den Tabellenzweiten, SG Mülheim-Kärlich, bleiben sie auf dem synthetischen Untergrund in Nentershausen ungeschlagen.
Bei einem der wenigen Vorstöße der Mülheimer ist Eisbachtals Andreas Hundhammer (links) gestrauchelt, und Torschütze Manuel Schräder sichert den Ball gegen den Mülheim-Kärlicher Christian Scheu. Bilder > Foto: Bernd Bude Bei einem der wenigen Vorstöße der Mülheimer ist Eisbachtals Andreas Hundhammer (links) gestrauchelt, und Torschütze Manuel Schräder sichert den Ball gegen den Mülheim-Kärlicher Christian Scheu.
Nentershausen. 

Die Westerwälder haben die 1:3-Wochentagsniederlage in der Fußball-Rheinlandliga bei der TuS Koblenz 2 gut verdaut und ihre große Klasse beim nie gefährdeten 2:0-Sieg gegen die SG Mülheim-Kärlich unter Beweis gestellt.

Eisbachtaler Sportfreunde – SG Mülheim-Kärlich 2:0 (1:0). Manch ein Zuschauer rieb sich verwundert die Augen. Wer nicht wusste, dass die Eisbachtaler in roten Trikots spielten, hätte glauben können, dass die „Roten“ Aspiranten auf die Meisterschaft seien und nicht die grün-weiß gekleideten Mülheimer, die fast über die gesamte Spielzeit von Eisbachtal beherrscht wurden. Das Geschehen spielte sich folgerichtig fast ausschließlich in der Hälfte der Gäste ab, die ungewöhnlich stark gefordert wurden und nur ganz selten Gegenangriffe starteten.

Wie „Kamikaze“-Kämpfer kamen indessen die Eisbachtaler sowohl über die linke Seite mit der Speerspitze Lukas Reitz oder über rechts mit Manuel Schräder und dem hellwachen Moritz Hannappel. Wen wundert’s, dass Reitz und Schräder maßgeblich am 1:0 beteiligt waren: Reitz war von links gestartet, in den Strafraum eingedrungen und hatte zu Manuel Schräder gepasst, gegen dessen raffinierten Schuss Schlussmann Niklas Schäfer nur eine geringe Abwehrmöglichkeit hatte. Eisbachtal machte das Spiel weiter und versäumte es lediglich, noch vor der Pause ein zweites oder drittes Tor nachzulegen. Der mehr oder weniger beschäftigungslose SFE-Torwart Johann Heinz musste sich nach 35 Minuten erstmals strecken und war für diese Probe geradezu dankbar.

Im zweiten Abschnitt deuteten die Gäste zumindest für 20 Minuten an, warum sie auf dem zweiten Rang stehen. Besonders der bullige Sebastian Mintgen setzte sich einige Male in Szene, doch seine Mitspieler waren bei weitem nicht so frei im Kopf wie der athletische SG-Akteur. Jetzt musste auch Torwart Johann Heinz einige Male kräftig zupacken. Als dieses kurzfristige Mülheimer Strohfeuer jedoch abgebrannt war, übernahmen die „Eisbären“ wieder das Kommando und waren spielbestimmend. Unter diesen Umständen war es keineswegs überraschend, dass die Westerwälder auch noch ein zweites Mal zuschlugen. Nach einer Kombination über die linke Seite war Max Olbrich in Ballbesitz gekommen und versenkte das Leder zum verdienten 2:0 ins rechte Toreck.

Eisbachtal: Heinz, Hundhammer, Schräder, Haberzettl, Olbrich, Ernet, Reitz (60. Fuchs), Hannappel, Schuth, Zabel, Kleinmann – Mülheim: Schäfer, Henrichs, Ripplinger, Wiersch, Mintgen, Kaes, Weirich (62. Aretz), Schneid (62. Simek), Akkaya, Scheu, Dohmen – SR: Mainzer (Konz) – Tore: 1:0 Schräder (20.), 2:0 Olbrich (80.).

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