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„MSC Freier Grund“ soll zu einem Markenzeichen werden

André Nackowitsch, Michael Götz und Christoph Hees (von links) in Siegerpose sollen zukünftig Garanten für viele Motorradsport-Ereignisse sein. André Nackowitsch, Michael Götz und Christoph Hees (von links) in Siegerpose sollen zukünftig Garanten für viele Motorradsport-Ereignisse sein.
Hadamar. 

Der Hadamarer Motorrad-Rennfahrer Michael Götz war mit seinem Team „MSC Freier Grund“ kürzlich Teilnehmer des ersten Rennens zum Metzeler Reinholdus Langstrecken-Cup (RLC) auf dem Nürburgring. Zu dem Rennen hatten sich 59 Teams mit 180 Piloten angemeldet. Alle Motorräder befinden sich gleichzeitig auf der Strecke. Das Team „MSC Freier Grund“ startet in der Klasse bis 600 ccm. Götz fährt eine Yamaha R6, seine Mitstreiter Nackowitsch eine Suzuki GSXR600 und Hees eine Triumph Daytona 675. Im Qualifying landete das Team auf der Position 32 von 59.

Das Rennen wurde nach dem sogenannten „Le-Mans-Start“ gestartet. Den ersten Part übernahm Michael Götz. Beim ersten Fahrerwechsel befand sich das Team im Gesamtklassement schon auf dem 17. Platz und in ihrer Klasse gar auf Position zwei. Nun übernahm Christoph Hees das Ruder. Dieser blieb ebenfalls 23 Runden auf der Strecke. Schon jetzt waren die Positionen drei bis vier heiß umkämpft. Als dann nach rund 1,5 Stunden André Nackowitsch das erste Mal auf die Strecke ging, behauptete dieser den dritten Rang. Rund 1,5 Stunden vor Schluss wurde es dann noch einmal richtig spannend. Götz: „Wir lagen in unserer Klasse auf dem vierten Rang. Jedoch trennten uns zum Führenden gerade mal 32 Sekunden.“ Nun galt es für das Team gute Rundenzeiten zu liefern. Dies gelang Nackowitsch in seinem letzten Turn hervorragend. Götz ging dann vollgetankt auf die letzten Runden. Auf Position vier und mit 22 Sekunden Rückstand nahm er die Verfolgung auf. Das Boxenteam arbeitete ebenfalls hervorragend und zeigte Götz Runde für Runde an, wie er den Rückstand verkürzte. Zehn Minuten vor Schluss konnte er dann den Drittplatzierten ihrer Kasse überholen und mit Platz drei den Podiumsplatz im ersten Rennen einfahren. Im Gesamtklassement belegte das Team den 22. Platz und ließ damit doch einige leistungsstärkere Maschinen hinter sich. Interessant war auch, dass nach sechs Stunden Fahrzeit und 157 gefahrenen Runden gerade mal 26 Sekunden bis zum Sieger der Klasse 3 fehlten. Das gesamte Team war mit dem Ergebnis des ersten Rennens dennoch total zufrieden. „Jetzt fiebern wir alle schon dem nächsten Lauf am 6. Juli entgegen“, berichtete Götz anschließend. Michael Götz wird unterdessen noch am 29. Juni ebenfalls am Nürburgring einen Gaststart im Rahmen der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) im Yamaha Cup starten. Die Klasse, in der er neun Jahre lang gefahren ist.

(bb)
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