E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Limburg an der Lahn 17°C

Tennis: Christina Zentais einfache Rechnung

Nach dem Sprung auf den Platz an der Sonne wollen die Hessenliga-Tennisspielerinnen aus Eschborn die Gunst der Stunde nutzen.
Ist mit ihrem Chemie-Studienabschluss in England beschäftigt, hilft dem Eschborner Team aber nach Kräften: Christina Zentai. Foto: Marcel Lorenz Ist mit ihrem Chemie-Studienabschluss in England beschäftigt, hilft dem Eschborner Team aber nach Kräften: Christina Zentai.
Eschborn. 

Vier gewonnene Sätze mehr als der TC Bad Homburg und eine um einen Satz bessere Satzdifferenz brachten Tennis 65 Eschborn nach dem fünften Spieltag Platz eins in der höchsten Spielklasse des Landes. Fünf Siege und 33:12 Matchpunkte hat auch der Tabellenzweite aus dem Hochtaunuskreis auf der Habenseite. Nun geht es schon morgen darum, die Tabellenführung auszubauen. Schließlich spielen die Eschbornerinnen mittwochs ab 12 Uhr zu Hause gegen den Vorletzten SC SaFo Frankfurt II, während sich zeitgleich der Wiesbadener THC als verlustpunktfreier Dritter und der ärgste Verfolger Bad Homburg duellieren.

„Wir haben ein sehr starkes Team“, stellt Christina Zentai vor dem außergewöhnlichen drittletzten Spieltag unter der Woche klar, „ich denke schon, dass wir in diesem Jahr gute Chancen auf die Meisterschaft haben“.

Die Chemie-Studentin schreibt gerade im englischen Nottingham an ihrer Masterarbeit, trat aber am vergangenen Wochenende beim 7:2 gegen Hanau und dem 7:2 in Lorsch für Tennis 65 Eschborn an. Mit zwei Einzel- und zwei Doppelsiegen mit Silvia Ambrosio unterstützte die 25-Jährige ihre Mannschaft bestens. Und das, obwohl die Saison mit der Uni-Mannschaft im Vereinten Königreich schon seit Monaten vorbei ist, Zentai dort auf Hartplätzen spielt und sie derzeit eher mit dem für September angepeilten Ende ihres Studiums beschäftigt ist.

„Unsere Mannschaft ist noch stärker geworden“, denkt Zentai an ihre Doppel-Partnerin Ambrosio und die Tatsache, dass sie nicht mehr an Position vier, sondern als Nummer sechs auf Punkte-Jagd geht.

Gute Chemie im Team

Generell sei die gute Chemie im Team das Erfolgsgeheimnis. „Wir verstehen uns sehr gut und unternehmen auch nach dem Training noch oft gemeinsame Dinge“, verrät Zentai. Ob es gemeinschaftliches Essen oder Trips in die Frankfurter Innenstadt sind – die Main-Taunus-Damen ziehen außerhalb des Platzes an einem Strang. Weil am Samstag das Auswärtsspiel in Bad Homburg und sonntags dann der Showdown beim Wiesbadener THC ansteht, ist morgen ein Sieg im letzten Heimspiel der Saison wichtig. „Man weiß nie, was man von SaFo II erwarten kann“, meint Zentai, „sie sind in dieser Saison schon nur zu viert angetreten. Wie sie jetzt gegen uns als Tabellenführer aufstellen, ist schwer zu sagen“. Gerade weil die Regionalliga-Reserve kaum einzuschätzen ist, wollen sich die Eschbornerinnen auf sich konzentrieren und alle Kräfte bündeln. „Ziel ist es, dass ich alle drei Spiele mache“, verrät Zentai.

Obwohl die Rechtshänderin gleich Sonntag noch zurück nach England geflogen war, um ihr Projekt Masterarbeit abzuschließen, versucht sie, morgen wieder am Start zu sein. „Vor allem das Wochenende wird dann zeigen, wer das beste Team ist“, blickt Zentai auf die Duelle auf Augenhöhe mit Bad Homburg und Wiesbaden voraus. „Ein Lieblingsergebnis für das Verfolger-Duell am Mittwoch habe ich nicht“, stellt die Eschbornerin klar, „es ist ganz einfach: Wir gehen auf drei Siege, dann müssen wir sowieso nicht mehr rechnen“.

(awo)

Zur Startseite Mehr aus Main-Taunus-Kreis

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen