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Handball: Das erste Veteranentreffen lässt auf weitere Wiederholungen hoffen

Viele ehemalige Handballer, Trainer oder Schiedsrichter fanden den Weg zum Treffen der Handball-Veteranen des Bezirks Wiesbaden in der Hockenberger Mühle, in den Altersklassen von Mitte 40 bis Mitte 80 war alles dabei.
Sie organisierten das Event: Peter Hieronimus, Walled Muassi, der Wirt der Hockenberger Mühle, Manfred Aumann, Petra Ritter und Hans-Jürgen Maul (von links). Sie organisierten das Event: Peter Hieronimus, Walled Muassi, der Wirt der Hockenberger Mühle, Manfred Aumann, Petra Ritter und Hans-Jürgen Maul (von links).
Main-Taunus. 

„Ich bin gekommen um alle mal wieder zu sehen.“ So oder so ähnlich lauteten die Kommentare bei der Begrüßung zum 1. Handball-Veteranentreffen in der Hockenberger Mühle in Wiesbaden Kloppenheim. Und viele waren bei dem herrlichen Wetter gekommen – über 250 Leute nach der Schätzung des Organisationsteams um den ehemaligen Sindlinger Handballer Peter Hieronimus.

Tolle Resonanz

Bedenkt man, dass noch Ferienzeit ist, ist dies ein beachtliches Ergebnis. „Leider standen keine weiteren Termine zu Verfügung, so Manfred Aumann, „sonst wären wir außerhalb dieser Zeit geblieben“. Sei es drum, die Handballfamilie kam zusammen. „Es waren viele Leute aus vielen unterschiedlichen Vereinen da“, berichtete Aumann, der gemeinsam mit Peter Hieronimus, Petra Ritter und Hans-Jürgen Maul die Veranstaltung organisiert hatte. Vom Main-Taunus-Kreis waren zum Beispiel Bernd Weber und Markus Hildebrandt vom TV Hattersheim da, der TV Wicker war um die Trainerlegende Norbert Anthes mit Josef Fuchs und Edmund Volk sowie die Ehemaligen Hans-Josef Embs und Harald Remsperger vertreten, Manfred Freisler mit seinem Bruder Armin als ehemaliger Hochheimer, von der SG Wallau/Massenheim Uwe Ströhmann, Herbert Dahlmann mit seinem Torhüterkollegen Theo Kaus, und auch Kersten Peter und Michael Lorenz von der TSG Langenhain besuchten mit ihren Partnerinnen die Veranstaltung. Auch der ehemalige Sindlinger Matthias Hieronimus unterstützte seinen Bruder, indem er überall die Werbetrommel rührte und mit seinen Breckenheimer Veteranen zum Spektakel kam.

Freude über das Treffen

Bei einigen musste man dann doch zwei Mal hinschauen, zu groß waren doch die körperlichen Veränderungen. „Ich habe viele nicht wiedererkannt, die mich aber auch nicht“, stellte Manfred Aumann lachend fest. Etwa bei Karl-Heinz „Lutscher“ Kautzner konnte man den Eindruck gewinnen, er braucht nur ein Trikot und kann doch noch wieder auf dem Feld spielen. Nachdem die Identitäten geklärt waren, wurde schnell in alten Erinnerungen geschwelgt. „Immer wieder kam die Aussage: Das musste mal gemacht werden. Viele hatten den Wunsch dazu, denn vielen hat der Sport viel gegeben“, erklärte Manfred Aumann, „es war toll, die Leute mal wiederzusehen“.

Einzelne Spielszenen wurden nachempfunden oder strittige Schiedsrichterentscheiden nochmals ausführlich und heiß diskutiert. Doch das „was wäre wenn?“ wurde schnell beiseitegeschoben, und es entwickelte sich ein munteres „Hallo, und wie geht’s – schön, dass ich dich hier treffe!“ Aber der Handball war schon ein Haupt-Gesprächsthema – und wie er sich verändert hat. „Heute wechseln ganze Jugend-Mannschaften den Verein, weil der neue Verein zwei Spieler haben möchte“, berichtete Aumann, „so etwas gab es früher nicht. Wir haben aber auch immer wieder festgestellt, dass der Handball im Bezirk Wiesbaden nicht mehr den Stellenwert von früher hat“.

„Es war genauso, wie wir uns das vorgestellt hatten“, erklärte Aumann, „wir waren überglücklich und werden es in zwei oder drei Jahren noch einmal versuchen, auf die Beine zu stellen. Toll war auch, dass einige in ihren Trikots kamen“.

Um 17 Uhr hatte das Treffen begonnen, einige hatten sich noch zuvor dort das kleine Finale der Fußball-Weltmeisterschaft angesehen. Nach Mitternacht machten sich die Letzten auf dem Heimweg nicht ohne zu erwähnen, dass es auf jeden Fall eine Fortsetzung geben muss. Wo und in welchem Zeitraum dieses stattfinden wird, darüber machen sich die Organisatoren bereits in diesen Wochen ihre Gedanken. Sie waren auch glücklich darüber, dass viele der ehemaligen Handballer ihren Rat beherzigt hatten und Fahrgemeinschaften bildeten oder gar öffentliche Verkehrsmittel genutzt hatten.

(vho)

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