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In der Schweiz bestreitet der ehemalige Handballer der SG Nied seinen zweiten Ironman: Eine große Herausforderung mit Alpenpanorama

Zum zweiten Mal wagte sich der Nieder Triathlet Frank Waldschmidt auf die Langdistanz und startete in Zürich.
Frank Waldschmidt teilte sich auf der Radstrecke in Zürich die Kräfte ein. Frank Waldschmidt teilte sich auf der Radstrecke in Zürich die Kräfte ein.
Nied. 

Im vergangenen Jahr hatte der ehemalige Handballer seinen ersten Ironman vor der Haustür in Frankfurt bestritten. Zudem hatte er einige Starts auf der Mitteldistanz absolviert. Und nun suchte er sich den Ironman in Zürich aus.

„Es war eine sehr schöne Erfahrung und hat alles geklappt“, freute sich der 42-Jährige. „Für mich hat es sich schon gelohnt. Es waren 1500 Teilnehmer am Start – etwa die Hälfte von Frankfurt. Die Atmosphäre war super. Auf der Radstrecke waren viele Zuschauer, dazu waren auf der ganzen Strecke Helfer, die mit viel Leidenschaft die Athleten betreut und unterstützt haben.“

Auf der Laufstrecke fand der Nieder Triathlet seinen Rhythmus und konnte den Marathon zum Abschluss meistern. Bild-Zoom
Auf der Laufstrecke fand der Nieder Triathlet seinen Rhythmus und konnte den Marathon zum Abschluss meistern.

Der Wettkampf begann im Zürich-See. „Es war eine super Schwimmstrecke mit Alpen-Panorama“, war Waldschmidt voll des Lobes über den tollen Auftakt, den er in 1:14 Stunden absolvierte. Dann folgte der schwerste Teil des Ironman: die Radstrecke. „Das Höhenprofil war knackig, was ich vorher nicht so einschätzen konnte. Für mich war es sehr anspruchsvoll“, erklärte der Nieder Triathlet und war glücklich mit den 6:12 Stunden, die er für diesen harten Teil des Ironman benötigt hatte. Frank Waldschmidt merkte auch, wie gut es war, dass er sich auf der Radstrecke die Kräfte eingeteilt hatte. „Einige Kollegen hatten sich auf dem Rad verausgabt und mussten schon frühzeitig Gehpausen einlegen. Mir ist es gelungen, den kompletten Marathon durchzulaufen“, erklärte der Triathlet der SG Nied, der für die 42,195 Kilometer in 4:08 Stunden brauchte. „Die Strecke verlief am See, ging dann noch ein Stück in die Innenstadt mit einer leichten Steigung“, beschrieb Waldschmidt das Profil des Laufes. Nach 11:42 Stunden hatte er das Ziel erreicht. „Ich habe es ziemlich gut verkraftet“, erklärte er, „aber nach meiner Rückkehr am nächsten Tag bin ich um 20 Uhr ins Bett und habe 13 Stunden durchgeschlafen“.

Nun überlegt der Nieder, ob er in diesem Jahr noch einen Triathlon auf der Halbdistanz bestreiten soll. Zudem wird der gesamte Verein wieder beim Rodgau-Triathlon auf der Sprintdistanz im Einsatz sein. „Für mich ist die Devise: Weniger ist mehr. Ich habe pro Jahr lieber so ein bis zwei Highlights, die ich dann auch anders wahrnehme. Außerdem bin ich auch schon 42. Und da ich früher Handball gespielt habe, merkt man da die Knochen schon.“ Für das nächste Jahr hat er bereits sein Highlight gewählt. Da geht er wieder in Frankfurt beim Ironman an den Start. „Das ist schon etwas Besonderes. Es ist ein Heimspiel, direkt vor der Haustür“, ist Waldschmidt voller Vorfreude.

(vho)
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