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Billard, 2. Bundesliga: Glatter Sieg im Duell der Nachbarn

Deutlicher hätte der Kontrast für die Nieder Dreiband-Spezialisten nicht sein können. Am vergangenen Wochenende empfing der Billard-Club an der Bolongarostraße erst das Schlusslicht der 2. Bundesliga Gruppe B und dann den Spitzenreiter.
In starker Form: Heiko Roth gewann im eigenen Vereinsheim beide Partien souverän. Foto: Marcel Lorenz In starker Form: Heiko Roth gewann im eigenen Vereinsheim beide Partien souverän.
Nied. 

Wie zu erwarten endete der Doppelspieltag in Nied dann auch mit einem deutlichen Heimsieg gegen Frankfurt und einer Machtdemonstration des BC Stuttgart.

„Die Pflicht haben wir mit einem klaren 8:0 im Derby erfüllt“, meinte Wolfgang Dambowy zum ungefährdeten Heimsieg. Im heimischen Clubraum dominierte das Team des Vorsitzenden in allen vier Partien nach Belieben. „Der Gegner konnte uns spielerisch und mental zu keiner Zeit etwas entgegensetzen“, erklärte Nieds Sprecher.

Besonders brisant war die Partie zwischen dem ehemaligen Frankfurter in Reihen des BC Nied, Heiko Roth, und Ljutvi Malik. Gegen seinen ehemaligen Vereinskollegen triumphierte Roth nach 47 Aufnahmen mit 40:27. Dass Roths Sieg an Tisch vier schon das knappste aller Duelle war, sprach Bände. Efstratios Stavrakidis (gegen Ulli Euler) und Patrick Sofsky (gegen Reiner Schiwek) hatten an den Positionen drei und zwei ein paar Probleme weniger.

Besonders deutlich wurde der Klassenunterschied im Aufeinandertreffen der beiden Spitzenspieler. Nieds Spanier José Maria Mas Canadell machte mit Muzafer Osmanovski kurzen Prozess und hatte beim 40:18 nach 24 Aufnahmen einen sagenhaften GD-Wert (Punkte pro Aufnahme) von 1,667 im Vergleich zu seinem Kontrahenten (0,75). „So konnten wir uns mental schon frühzeitig auf den Tabellenersten vorbereiten“, meinte Wolfgang Dambowy zum Durchmarsch gegen Frankfurt.

Die gute Stimmung ebbte nach dem Blick auf die gegnerische Mannschaftsaufstellung sonntagvormittags allerdings schnell ab. „Da war schon klar, wer die Punkte auf sein Pluskonto geschrieben haben möchte“, meinte der Nieder Vorsitzende. Mit Taifun Tasdemir und Can Capak bot der Klassenprimus zwei Top-Spieler auf, die unter den besten 30 Dreiband-Spielern der Welt anzusiedeln sind. „Trotzdem sind unsere Jungs hochmotiviert an die Tische gegangen“, stellte Dambowy klar.

Vor allem Heiko Roth spielte gegen Gürhan Kabak „bis in die Haarspitzen motiviert auf“ (Dambowy) und erreichte nach 42 Aufnahmen einen beachtlichen 40:21-Sieg. „Er war aber der einzige Nieder, der mit einem Sieg vom Tisch gehen konnte“, bemerkte der Sprecher. Stavrakidis konnte gegen Ramazan Durdu nur in der ersten Spielhälfte mithalten und unterlag am Ende mit 29:40.

Die beiden Spitzenpartien endeten noch deutlicher zugunsten der Gäste aus der baden-württembergischen Hauptstadt. Sofsky bekam es mit Capak zu tun und musste nach 26 Aufnahmen einsehen, dass sein Gegenüber leistungsmäßig in einer anderen Liga spielt (19:40). Noch bitterer wurde es für Mas Canadell. Gegen Tasdemir war für ihn schon nach 17 Aufnahmen Schluss – 16:40. „Immerhin haben die Zuschauer in Nied viel gelernt und einzigartige Stöße gesehen“, schloss Dambowy etwas versöhnlicher seine Ausführungen. Am Wochenende des 3. und 4. Februar geht es für den neuen Tabellensechsten mit den Auswärtsspielen in Duisburg und Hilden weiter.

(awo)

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