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Fußball: Zeilsheim muss liefern

Was ist nur mit dem SV Zeilsheim los? In der Hinrunde verlor die Mannschaft von Coach Sascha Amstätter nur 2 ihrer 16 Spiele und war hinter dem SC Waldgirmes der einzige Anwärter auf den Sprung in die Hessenliga.
<span></span> Foto: Marcel Lorenz
Main-Taunus. 

Nun stehen aus den vergangenen fünf Spielen in der Fußball-Verbandsliga Mitte drei Niederlagen gegen Eddersheim (1:2), Flörsheim (2:3) und zuletzt in Biebrich (0:1) zu Buche. Der letzte Sieg gegen Dietkirchen ist schon über fünf Wochen her.

„Ich fordere von der Mannschaft für das Spiel gegen Bicken volle Konzentration“, sagt André Becher. Der Abteilungsleiter hat den Ernst der Lage erkannt und erklärt genau, warum ein Dreier zu Hause gegen den abstiegsgefährdeten TSV so wichtig ist: „Wir haben gesagt, dass wir nach Ostern intensiver mit den Spielergesprächen für die kommende Saison beginnen wollen. Dafür brauchst du aber schon eine ungefähre Richtung. Hessenliga oder Verbandsliga. Aktuell müssen wir wohl eher über Verbandsliga sprechen.“ Wenn mit SF/BG Marburg und Langenaubach zwei Verfolger bis auf einen bzw. vier Zähler an Relegationsplatz zwei herangerückt sind, spüren die Zeilsheimer deren Atem. „Uns fehlt über 90 Minuten die Konstanz. Wir spielen 60 Minuten Hurra-Fußball, sind aber in den entscheidenden Phasen zu schlafmützig“, meint Becher. Nach dem Abgang von Pascal Hertlein im Winter plagen sich die Grün-Weißen mit Personalsorgen durch die Rückrunde. Vor allem defensiv agiere der eine oder andere Spieler für den Abteilungsleiter zu sorglos. Ohne Mirko Dimter und Nikolai Pyatt (beide nach Muskelfaserrissen erst wieder im Aufbautraining), Michael Seidelmann (Fersensporn), sowie die angeschlagenen Matthias Terzic und Reda Elourdani war auch gegen Biebrich zu sehen, dass sich der SV offensiv zwar schon Möglichkeiten erspielen kann, hinten aber nicht konsequent genug zu Werke geht. „Jeder Einzelne ist nun in der Pflicht“, stellt Becher klar. Für das Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen den Tabellenzwölften kommt immerhin Kokolo Baku zurück ins Team. Einer der schnellsten Flügelspieler der Liga wurde am Osterwochenende Vater und dürfte mit einem guten Gefühl in das Bicken-Spiel gehen. Damit auch die anderen Zeilsheimer wieder Freude am Fußballspielen und zurück in die Erfolgsspur finden, sollte das Heimspiel anders laufen als die erste Partie gegen Bicken. Beim 4:3-Erfolg spielte der Aufsteiger aus dem Main-Taunus-Kreis alles andere als souverän und konnte nach einem 0:2-, und 2:3-Rückstand froh sein, überhaupt dreifach gepunktet zu haben.

In der aktuellen Situation täten auch den anderen Verbandsliga-Vertretern aus dem hiesigen Kreis Punkte gut. Am besten dreifach und egal wie: Eddersheim fährt schon am morgigen Samstag zum Überraschungs-Vierten nach Langenaubach (15 Uhr), am Tag darauf kämpft neben Zeilsheim auch DJK Flörsheim beim FC Dorndorf um den nächsten Schritt in Richtung Klassenerhalt, und dem Zehnten Germania Schwanheim täte im Heimspiel gegen den VfB Gießen (beide Spiele 15 Uhr) ebenfalls ein Dreier gut.

(awo)
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