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Ausflugtipps: Der ultimative Weihnachtsmarkt-Guide für die Region

Verliebt, feierwütig oder familienfreundlich? Die Weihnachtsmärkte in Rhein-Main, Hessen und außerhalb, laden ab kommender Woche wieder zum Flanieren und Glühweintrinken ein. Wo es was gibt und welche Weihnachtsmärkte schon diese Wochenende geöffnet sind, erfahrt ihr hier.
Weihnachtsmarkt in Bad Homburg: Sehr passend für Verliebte.

Foto: Jens Priedemuth

Für Verliebte: Romantischer Weihnachtsmarkt in Bad Homburg

Glühwein trinken, sich gebrannte Mandeln teilen und durch lauschige, kleine Büdchengassen schlängeln. Für Verliebte ist der romantische Weihnachtsmarkt am Bad Homburger Schloss sicherlich eine gute Anlaufstelle. Rund um den Weißen Turm auf dem Schlossplatz sind über 60 Buden aufgebaut, an denen es allerhand zu sehen geht. Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt von 12 bis 21 Uhr, am Samstag, 2. Dezember geht es los.

Der Weihnachtsmarkt in Frankfurt gehört zu den größten Märkten Deutschlands.

Für Partytiere: Weihnachtsmarkt Frankfurt

Auf einem der größten Weihnachtsmärkte der Republik gibt es wohl für jeden etwas. Glühwein, Leckereien aus aller Herren Länder und die Location auf dem Römerberg machen den Frankfurter Weihnachtsmarkt zu etwas ganz Besonderem. Und das beste: Wenn ihr nach ein paar Glühwein noch Lust auf Feiern bekommt, ist Sachsenhausen sogar fußläufig zu erreichen. Am Montag, 27. November, wird der Frankfurter Weihnachtsmarkt  um 17 Uhr eröffnet, danach kann man hier Montags bis Samstags von 10 bis 21 Uhr Glühwein trinken, sonntags ab 11 Uhr.

Der Weihnachtsmarkt in Hanau hat den größten Adventskalender.

Für Kinder: Weihnachtsmarkt Hanau

Den größten Adventskalender in Hessen gibt’s im Rhein-Main-Gebiet: In Hanau an den Fenstern des Neustädter Rathauses. Die verwandeln sich in der Adventszeit zu Türchen, hinter denen sich Motive aus Märchen der Gebrüder Grimm verstecken. Auch ein Mini-Riesenrad wird in Hanau aufgebaut. Vom Montag, 27. November bis zum Freitag, 22. Dezember, ist er Hanauer Weihnachtsmarkt von 11 bis 21 Uhr geöffnet.

Weihnachtsmarkt in und an der Bad Vilbeler Wasserburg.

Für Geschichtsfans: Weihnachtsmarkt an der Wasserburg in Bad Vilbel

Mitten in Bad Vilbel stehen die Rest einer Wasserburg aus dem 12. Jahrhundert. Wer sich die Reste der Burg bei Glühwein und Lichterkettenschein anschauen möchte, hat die Chance dazu am dritten Adventswochenende. Am Freitag, 15. (15 bis 21 Uhr), Samstag, 16. (13 bis 22 Uhr ) und Sonntag, 17. Dezember (12 bis 20 Uhr) findet hier der Bad Vilbeler Weihnachtsmarkt statt. Zu bestaunen gibt es Kunsthandwerk und kulinarische Leckereien. Dazu gibt’s ein Bühnenprogramm mit Lesungen, Shows und Musik.

 

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Für Schlittschuhläufer: Weihnachtsmarkt Elz

Auf dem Rathausplatz der Gemeinde Elz glitzert in der Vorweihnachtszeit eine circa 300 Quadratmeter große Eisfläche. Dort können Sportbegeisterte ihre Runden auf Schlittschuhen drehen. Am ersten Adventswochenende findet außerdem der Elzer Sternenmarkt statt. Im Ortskern gibt es dann ein Rahmenprogramm sowie Kinderattraktionen.

Besucher vor illuminierten Verkaufsbuden des Weihnachtsmarktes auf dem Marktplatz vor dem Schloss in Darmstadt am 14.12.2005. Foto: Friedel Gierth +++(c) dpa - Report+++

Für Ungeduldige: Weihnachtsmarkt Darmstadt

Ein „Skandälchen“ löste der Darmstädter Weihnachtsmarkt in diesem Jahr aus: Bereits am 20. November öffnete er seine Türen - zu früh fanden einige. Kirchen protestierten, weil der Totensonntag am 26. November aus ihrer Sicht missachtete würde. Der Stimmung auf dem Darmstädter Weihnachtsmarkt tat dies allerdings bisher keinen Abbruch. Rund um den Luisen- und den Marktplatz sind Buden aufgebaut, zwischen denen sich die Besucher tummeln. Geöffnet ist der Darmstädter Weihnachtsmarkt noch bis zum Samstag, 23. Dezember, Montag bis Donnerstag 10.30 Uhr bis 21 Uhr, Freitag und Samstag 10.30 bis 22 Uhr, Sonntag 11.30 Uhr bis 21 Uhr. Am 26. November, dem Totensonntag, ist der Weihnachtsmarkt geschlossen.

Der Wiesbadener Weihnachtsmarkt.

 

Für die, die Abwechslung wollen: Wiesbaden

Am Dienstag, 28. November, öffnet der Sternschnuppenmarkt in Wiesbaden seine Tore. 130 Stände stehen zwischen dem Alten Rathaus, dem Landtag, dem Rathaus und der Marktkirche, an denen es viel zu entdecken gibt. Ab dem ersten Dezember wird vor dem Rathaus außerdem jeden Tag ein Adventskalendertürchen geöffnet. Bis zum 23. Dezember läuft der Markt in Wiesbaden mit Unterhaltungsprogrammen für Groß und Klein. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 10.30 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag von 10.30 bis 21.30 Uhr und Sonntags von 12 bis 21 Uhr.

Stimmungsvolle weihnachtliche Kulisse im Bereich des historischen Rathauses.

Für Nostalgische: Marburg

Pünktlich zum ersten Adventskalendertürchen öffnet auch der Marburger Weihnachtsmarkt am 1. Dezember seine Pforten. Bis zum Samstag, 23. Dezember, kann man in der Universitätsstadt einkaufen, stöbern, essen und trinken. Die Öffnungszeiten sind Montags bis Samstags von 11 bis 20 Uhr und Sonntags von 12 bis 20 Uhr.

Weihnachtsmarkt in Rothenburg ob der Tauber.

Für Mittelalter-Fans: Rothenburg ob der Tauber

Der „Reiterlesmarkt“ eröffnet am 30. November zwischen Kirche und Rathaus im malerischen Rothenburg ob der Tauber. Der Markt blickt auf eine 500 Jahre alte Tradition zurück. Das „Reiterle“ stammt aus der germanischen Sagenwelt und ist laut der Stadt Rothenburg eine „glückbringende Gestalt, die alle Menschen durch seinen Besuch erfreut.“ Geöffnet hat der Markt von Montag bis Donnerstag 11 Uhr bis 19 Uhr und Freitag bis Sonntag bis 20 Uhr.

Mehr Weihnachtsmärkte, die schon vor dem ersten Advent öffnen: Rüdesheim (23. November), Fulda, Limburg (beide 24. November)

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