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Fachfirma warnt: Nicht in Altkleidercontainer klettern

Container für Altkleider. Foto: Jens Wolf/Archiv Container für Altkleider.
Wetzlar. 

Nach dem tragischen Tod eines Mannes in einem Wetzlarer Altkleidercontainer warnt eine Fachfirma vor dem Einstieg in solche Sammelbehältnisse. „Hereinklettern ist sehr gefährlich”, sagte Vahan Balayan, Sprecher des Unternehmens Texaid, am Freitag. Am Vortag hatte die Polizei berichtet, dass ein Mann am ersten Weihnachtsfeiertag kopfüber im Einwurfschacht steckte, sich eingeklemmt hatte und starb. Der 40-Jährige hatte sich mit dem Oberkörper in die Öffnung gezwängt, um an Kleidung zu kommen. Der Kippmechanismus des gegen Diebstahl gesicherten Containers wurde ihm zum Verhängnis. Seine Leiche soll Anfang kommenden Jahres obduziert werden.

Die Firma Texaid ist in Deutschland nach eigenen Angaben einer der größten Alttextil-Sammler und hat 8500 Container im Bundesgebiet. Pro Monat registriere das Unternehmen etwa ein Dutzend Fälle, bei denen sich Unbefugte an den Containern zu schaffen machen. Die Polizei betont, dass eine Kleiderentnahme Diebstahl sei. Auf Containern von Texaid zeigten Symbole, dass der Einstieg verboten ist.

Wenn etwas versehentlich in die Container gerate, gebe es ungefährliche Wege, um wieder an die Gegenstände heranzukommen, sagte Balayan. Auf den Containern sei eine Notfall-Rufnummer angebracht. Etwa für Fälle, wie den einer Frau aus Mönchengladbach (NRW), die eine kaputte Jacke in einen Container warf und dann feststellte, dass ihr Portemonnaie noch darin steckte. Beim Versuch, die Jacke herauszufischen, rutschte sie hinein und steckte in der Falle. Sie musste von der Feuerwehr gerettet werden.

(dpa)
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