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Für Schäfer-Gümbel ist hessische Groko „kein Wunschziel”

Thorsten Schäfer-Gümbel spricht bei einem Landesparteitag der SPD. Foto: arifoto UG/Archiv Thorsten Schäfer-Gümbel spricht bei einem Landesparteitag der SPD.
Wiesbaden. 

Der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel steht einer möglichen hessischen Groko nach der Landtagswahl 2018 skeptisch gegenüber. Dies sei kein Wunschziel, sagte er in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden. „Ich glaube, dass es grundsätzlich gut ist, wenn die beiden großen Volksparteien eine klare Rollenverteilung haben.”

Eine Groko sei zwar formal nicht ausgeschlossen - wünschen täten sich das weder die CDU noch die SPD, sagte Schäfer-Gümbel. Er könne sich nach der Wahl 2018 grundsätzlich mit jeder Partei eine Koalition vorstellen, die derzeit im Landtag vertreten ist. Die AfD schloss der Vorsitzende der SPD-Fraktion ausdrücklich aus. In der aktuellen Legislaturperiode sitzen CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke im hessischen Landtag.

(dpa)
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