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Fuldaer Richter mildern Urteile im Prozess um Obdachlosenmord

Fulda. 

Im neu aufgerollten Prozess um den Mord an einem Obdachlosen in Bad Hersfeld hat das Landgericht Fulda die Strafen für die beiden Täter gemildert. Der 24-jährige Angeklagte wurde am Freitag zu zehn Jahren Haft verurteilt, im ersten Prozess war die Strafe noch auf 14 Jahre festgesetzt worden. Der 25 Jahre alte Mittäter erhielt siebeneinhalb Jahre Haft statt wie vorher elf Jahre und zwei Monate. Die Männer hatten im Februar 2012 einen 47 Jahre alten Obdachlosen zu Tode geprügelt, der im Bahnhof von Bad Hersfeld schlief.

Der Prozess musste neu angesetzt werden, weil der Bundesgerichtshof das erste Urteil von Ende Oktober 2012 aufgehoben hatte. Aus Sicht der Karlsruher Richter war der Alkoholkonsum der beiden Männer zur Tatzeit womöglich nicht ausreichend berücksichtigt worden. Sie hatten jeweils mehr als drei Promille im Blut.

Das Landgericht Fulda bezog sich am Freitag auf ein psychiatrisches Gutachten, wonach der Alkohol eine Rolle bei dem brutalen Vorgehen spielte. Wie bereits im ersten Verfahren ordnete das Gericht die Unterbringung der beiden Männer, die selbst aus dem Obdachlosenmilieu stammen, in einer Entziehungsanstalt an.

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