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Kommentar Eintracht Frankfurt: Adlerauge: Ernüchterung, aber keine Panik

Von Insgesamt machte die Eintracht trotz der Niederlage nicht den Eindruck, als sollte sie mit dem Abstiegskampf zu tun bekommen. Doch es weiß auch jeder, dass man ohne die nötigen Punkte und Tore schnell an Selbstbewusstsein verliert. Ein Kommentar von Dieter Sattler.
Foto: Marc Schüler (Marc Schueler)
Jetzt ist bei der Eintracht die Ernüchterung groß. Anstatt die positive und vielleicht schon zu hochgelobte Leistung beim Auftaktremis in Freiburg zu bestätigen, setzte es bei der Heimpremiere gegen Wolfsburg eine 0:1-Niederlage. Bei einer weiteren Pleite im kommenden Auswärtsspiel in Gladbach müsste man schon von einem Fehlstart sprechen und die SGE stünde schon zu Saisonbeginn unter Druck.

<span></span> Bild-Zoom Foto: (FNP)
Aber zur Panikstimmung gab die Leistung gegen die Wölfe zum Glück keinen Anlass. Zumal in der ersten Hälfte hatte die Eintracht  echtes Pech. Das 0:1 durch Didavi fiel just im Gegenzug, nachdem Haller mit einem prächtigen Kopfball das Aluminium getroffen hatte. Direkt zuvor war Gacinovic mit einem schönen Kopfball an Wolfsburg Schlussmann Casteels gescheitert.

Bilderstrecke Eintracht im Pech: 0:1 gegen den VfL Wolfsburg
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Damit nicht genug des Pechs: Gacinovic traf direkt vor dem Pausenpfiff den Pfosten, und ein schon gegebener Elfer nach Foul an Boateng wurde zurückgenommen, da der Videobeweis eine vorherige Abseitsstellung des Eintrachtstürmers angezeigt hatte. Was aber kritisiert werden muss, ist, dass die Frankfurter nach der Pause gegen die Gäste, die ihren Vorsprung nur noch verwalten wollten, kaum noch etwas Konstruktives zustandebrachten. Die einzige echte Chance vergab de Guzman, der schon in der ersten Hälfte eine Gelegenheit recht kläglich vergeigt hatte.

Bilderstrecke Einzelkritik: So haben sich die Eintracht-Spieler gegen Wolfsburg geschlagen
Mit einem 0:1 gegen den VfL Wolfsburg missglückte die Heimpremiere der Eintracht. Unser Sportredakteur Klaus Veit hat die Spieler in der Einzelkritik bewertet.Sebastien Haller: Der neue Stürmer im Dienste der Eintracht war wie schon im Freiburg-Spiel enorm präsent. Hatte aber wieder Pech mit Aluminum.
Während SGE-Trainer Niko Kovac sonst bei seinen Wechseln oft ein glückliches Händchen hat, zerstörten seine Umstellungen diesmal eher die Spielordnung seines Teams, das sich in der ersten Hälfte müde gelaufen hatte, ohne dafür belohnt zu werden. Hrgota blieb in der Spitze ein sehr blasser Joker, und Boateng, der sich für ihn zurückfallen ließ, fiel im Mittelfeld fast gar nichts ein. Er machte das Spiel langsam statt schnell.

Auch Sturmtank Haller baute stark ab. Allerdings bekam er auch zunehmend ungenaue Pässe. Außerdem übersah der Schiri, dass der Franzose bei fast jeder Ballannahme  geschubst oder geklammert wurde. In der ersten Hälfte hatte neben Haller auch Neuzugang Willems gefallen, der mit seinen Finten und Dribblings auf der linken Seite Vorgänger Oczipka weit übertrifft. Sein Nebenmann Falette muss aber noch zulegen. Er wirkte besonders im Aufbauspiel unsicher.

Insgesamt machte die Eintracht trotz der Niederlage nicht den Eindruck, als sollte sie mit dem Abstiegskampf zu tun bekommen. Doch es weiß auch jeder, dass man ohne die nötigen Punkte und Tore schnell an Selbstbewusstsein verliert. Und bisher  hat die Eintracht nur einen Punkt geholt und noch kein Tor erzielt. Wie schnell der Misserfolg verkrampfen lässt, konnte man in der schwachen zweiten Halbzeit der SGE  sehen. Man sollte also die Länderspielpause gut nutzen und an den Automatismen sowie beim ein oder anderen auch an der Fitness (Boateng, Haller) arbeiten.
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