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Eintracht Frankfurt: AfD-Landessprecher stellen Anzeige gegen Eintracht-Präsident Peter Fischer

Die beiden Landessprecher der AfD Hessen haben Strafanzeige gegen Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung gestellt.
Peter Fischer gestikuliert. Foto: Fredrik von Erichsen/Archiv Peter Fischer gestikuliert.
Frankfurt. 

Die beiden Landessprecher der AfD Hessen haben Strafanzeige gegen Eintracht Frankfurts Präsident Peter Fischer wegen Beleidigung, übler Nachrede und Verleumdung gestellt. „Wir hätten gern auf diesen Schritt verzichtet. Aber die völlig inakzeptablen Bezeichnungen wie 'braune Brut' und 'Nazis' von Herrn Fischer, die sich gegen alle AfD-Wähler und damit auch gegen uns richten, können und dürfen so nicht beibehalten werden”, sagte Sprecher Klaus Herrmann in einer Mitteilung des AfD-Landesvorstands vom Mittwoch.

Er und sein Sprecherkollege Robert Lambrou haben die Anzeige demnach in Vertretung des Landesvorstands der Partei gestellt. Das Polizeipräsidium in Frankfurt am Main bestätigte dies.

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Mit seiner Kritik an AfD-Wählern hat Eintracht-Präsident Peter Fischer für Wirbel gesorgt. Seine Präsidiumskollegen wollen sich vor der Mitgliederversammlung nicht mehr äußern. Aber Fischer ist nicht der erste prominente AfD-Kritiker bei der Eintracht.

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Vorausgegangen war ein öffentlicher Schlagabtausch des Eintracht-Präsidenten mit der AfD Hessen. Zunächst hatte Fischer in einem Interview der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung” gesagt: „Es verträgt sich nicht mit unserer Satzung, AfD zu wählen.” Nach Kritik aus der AfD legte er in einem Gespräch mit dem Hessischen Rundfunk nach: „Es gibt für die braune Brut keinen Platz. Solange ich da bin, wird es keine Nazis bei Eintracht Frankfurt geben.” Die AfD Hessen hatte danach angekündigt, juristische Schritte gegen Fischer zu prüfen.

(dpa)

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