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Eintracht Frankfurt: Bilic, Wagner - oder Hütter? Endspurt bei Frankfurter Trainersuche

Die Trainersuche geht bei Eintracht Frankfurt in die finale Phase. Bilic, Wagner, Hasenhüttl: Die Spekulationen über den neuen Trainer spitzen sich zu. Dann meldeten Zeitungen einen Kandidaten, den keiner auf der Rechnung hatte.
Adi Hütter. Archivfoto: dpa Foto: Anthony Anex (KEYSTONE) Adi Hütter. Archivfoto: dpa

Spätestens seit der Bekanntgabe von Niko Kovacs Wechsel zum FC Bayern München läuft die Trainersuchmaschine bei Eintracht Frankfurt auf Hochtouren. Am Mittwoch brachten die Schweizer Zeitung «Blick» und die «Frankfurter Rundschau» plötzlich einen Namen ins Spiel, den noch niemand auf der Rechnung hatte: Der Österreicher Adi Hütter soll ein Kandidat für den Trainerposten sein und zur neuen Saison zur Eintracht wechseln. Quellen nannten beide Blätter nicht. Der 48 Jahre alte Hütter trainiert Bern seit drei Jahren und führte den Club in dieser Saison zur Meisterschaft.

Zuvor wurden Trainer wie Slaven Bilic, Markus Weinzierl (beide vereinslos),  David Wagner  (Huddersfield Town), Ralph Hasenhüttl (zuletzt RB Leipzig), Marco Rose (RB Salzburg) oder Daniel Farke (Norwich City) immer wieder als Nachfolger gehandelt.

Die Mannschaft wisse noch nichts, sagte Führungsspieler Kevin-Prince Boateng am Mittwoch, gefragt nach der möglichen Kovac-Nachfolge. Aber: «Natürlich sind wir gespannt, wer Trainer wird.»

Die Eintracht beteiligt sich nicht an den Spekulationen, will die Trainerfrage aber nach dem DFB-Pokalendspiel gegen die Bayern am Samstag in die finale Phase bringen. «Es wird sicherlich nicht mehr so lange dauern», sagte Sportvorstand Fredi Bobic am Sonntag dem TV-Sender Sky. Und ein Sprecher des Clubs erklärte zu den Bilic-Gerüchten am Dienstagabend: «Es ist ganz normal, dass Eintracht Frankfurt sich zu Gerüchten nie äußert.»

Laut «Bild»-Zeitung (Mittwoch) haben Bobic und Manager Bruno Hübner die Kandidatenliste von vier auf zwei Trainerfavoriten reduziert. Einer davon soll Wagner sein, der in der Premiere League mit Aufsteiger Huddersfield für Furore sorgt. Der gebürtige Frankfurter Wagner, der seine Profilaufbahn einst bei den Hessen begann, hat aber noch einen Vertrag bei seinem Club. Eine Ausstiegsklausel soll etwa drei Millionen Euro betragen. Auch Hütter müsste aus seinem bis 2019 laufenden Kontrakt herausgekauft werden.

Wagner selbst hatte noch vor einer Woche in einem Interview mit Sport1 gesagt, dass er sich noch keine Gedanken gemacht habe. «Darüber habe ich null Komma null nachgedacht. Prinzipiell findet es jeder cool, wenn eher positiv als negativ über einen gesprochen wird», sagte der 46-Jährige.

Die Eintracht suche keinen Niko Kovac 2.0, hatte Sportvorstand Bobic zuletzt erklärt. Allerdings müsse auch der neue Trainer «ein Arbeiter» sein und für das «Multi-Kulti dieser Stadt» und des Eintracht-Teams stehen. «Es wird immer ein anderer Typ sein, der seine eigene Note einbringt», sagte der 46-Jährige. Sowohl der vielsprachige und erfahrene Bilic als auch Wagner würden in das Profil passen.

Ein angebliches Interesse an Hasenhüttl, der seit Mittwoch nicht mehr Leipzig-Trainer ist, hatte Bobic vor Wochen nicht bewertet. «Ich lasse den Spekulationen freien Lauf. Das bedeutet nicht, dass etwas dran sein muss», hatte er gesagt. Weinzierl, Rose und Farke wurden zuletzt in Frankfurt nicht mehr genannt.

 

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