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Eintracht Frankfurt: Das ist der Stand der Dinge bei Marco Russ

Von Es fehlt noch an Kondition, an der Ballsicherheit, am Spielverständnis. Aber Marco Russ arbeitet ehrgeizig am Comeback.
Er zieht schon wieder Gewichte: Marco Russ beim Training in Abu Dhabi. Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Er zieht schon wieder Gewichte: Marco Russ beim Training in Abu Dhabi.
Abu Dhabi. 

Sein erstes wichtiges Zwischenziel auf dem Weg zurück in die Normalität hat Marco Russ erreicht: Der Fußball-Profi der Frankfurter Eintracht ist wie erhofft nach seiner Krebserkrankung beim Trainingslager in Abu Dhabi dabei. Ja, der 31-Jährige ist dem Ziel sogar derzeit etwas voraus. War zunächst geplant, dass er lediglich einige Einheiten mit der Mannschaft absolvieren wird, ist er bereits fast jedes Mal dabei. Lediglich eine schwere Laufeinheit am Montag ließ er bisher aus.

„Es ist anstrengend, aber auch ein schönes Gefühl“, sagte Russ am „Regenerations-Dienstag“, an dem alle Spieler nach einer leichten Einheit ohne Ball am Vormittag die Füße mal hochlegen konnten. Wenn es einer der Bundesliga-Profis nötig hatte, dann Russ. Nach einem guten halben Jahr Zwangspause „fällt es mir natürlich schwer, aber ich blende den Muskelkater aus“. Und schließlich seien muskuläre Probleme in der Vorbereitung normal.

Andersson Ordóñez ist einer der vielversprechenden Neuzugänge der Eintracht. Er kommt vom ecuadorianischen Meister SC Guayaquil. Der Innenverteidiger hat gerade erst einen Vertrag bis Ende Juni 2020 unterschrieben.
Eintracht Frankfurt Neuzugänge bekommen alle Zeit der Welt

Zwei Azubis mit Erfolgschancen im Frankfurter Trainingslager in Abu Dhabi: Die Neuzugänge Andersson Ordonez und Max Besuschkow sind nicht als Sofort-Hilfen eingeplant. Beide sind Wetten auf die Zukunft – und können in Ruhe an dem großen Sprung in die Bundesliga arbeiten.

clearing

Sportdirektor Bruno Hübner ist nicht verwundert darüber, dass der Innenverteidiger schon so viel mitmacht: „Marco ist ein Kämpfertyp, der schnell den Anschluss wieder finden möchte. Aber man sieht schon, dass er derzeit im roten Bereich trainiert. Und der Ball springt auch noch manchmal anders, als er will.“

Marco Russ hatte noch Glück gehabt, dass seine Erkrankung frühzeitig entdeckt worden war. Ausgerechnet durch Dopingfahnder. Die hatten im Mai 2016 bei ihm zu hohe Werte des Wachstumshormons HTC entdeckt. Schnell waren Staatsanwaltschaft und Polizei zur Stelle, untersuchten seine Wohnung sowie die Kabine und das Hotel der Eintracht vor dem ersten Relegationsspiel gegen den 1. FC Nürnberg. Fast zeitgleich war aber klar, dass Marco Russ kein Dopingsünder, sondern an Hodenkrebs erkrankt war.

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