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FSV Frankfurt enlässt Trainer Oral: Paukenschlag am Bornheimer Hang

Der FSV Frankfurt setzt im Abstiegskampf nicht mehr auf Tomas Oral, der seine Zukunft ohnehin woanders sah. Falko Götz könnte nun eine neue Chance in der 2. Liga erhalten, nachdem er 2014 bei Erzgebirge Aue gehen musste.
Am Bornheimer Hang hat mian sich nach der Auswärtspleite beim VfL Bochum für einen Trainerwechsel entschieden. Foto: Frank Rumpenhorst Am Bornheimer Hang hat mian sich nach der Auswärtspleite beim VfL Bochum für einen Trainerwechsel entschieden.
Frankfurt.  Wenig überraschend hat sich der abstiegsbedrohte Fußball-Zweitligist FSV Frankfurt am Sonntag von seinem Trainer Tomas Oral getrennt. Oral kann sich nun ganz auf seine künftige Aufgabe beim Karlsruher SC konzentrieren.

«Nach der zuletzt eingetretenen Entwicklung ist der FSV nach eingehender Analyse übereingekommen, für die verbleibenden fünf Saisonspiele eine Veränderung herbei zu führen», teilte der Club am Tag nach der 1:4-Niederlage beim VfL Bochum mit. Orals Abgang war bereits der zehnte Trainerwechsel in dieser Saison im Unterhaus.

Falko Götz soll es richten

Sein Nachfolger wird der frühere Bundesliga-Spieler Falko Götz (54), der bis März dieses Jahres den Südwest-Regionalligisten 1. FC Saarbrücken trainierte, ehe er seinen Rücktritt erklärte. Götz, der am Samstagabend seinen Vertrag in Saarbrücken auflöste, soll am Montag seine Arbeit am Bornheimer Hang aufnehmen.

Bilderstrecke FSV wieder ohne Sieg: 1:4-Niederlage gegen Bochum
Der FSV hat die Gelegenheit verpasst, sich weiter von der Abstiegszone in der 2. Bundesliga zu lösen. Am Samstag unterlagen die Frankfurter mit 1:4 (1:2) beim VfL Bochum und ist seit nunmehr sieben Spielen in Serie ohne Sieg.Vor 13 300 Zuschauern erwischten die Gäste zwar einen guten Start.Nach der Führung durch Dani Schahin in der dritten Minute waren aber die Hausherren das bessere Team.

Bereits vor einem Monat war Oral beim Ligakonkurrenten Karlsruher SC als designierter Nachfolger von Markus Kauczinski präsentiert worden, der den KSC von sich aus verlässt. Seitdem hatte der 42-Jährige einen ganz schweren Stand am Bornheimer Hang. Zumal es sportlich bergab ging: Das 1:4 am Samstag beim VfL Bochum war das siebte sieglose Spiel in Serie, zuletzt setzte es vier Niederlagen in fünf Begegnungen. Vier Punkte trennen die 2008 aufgestiegenen Frankfurter derzeit vom Relegationsplatz, fünf von einem direkten Abstiegsplatz.

Nach der Heimniederlage zuletzt gegen den 1. FC Nürnberg kritisierte ein Aufsichtsratsmitglied Oral in aller Öffentlichkeit: «Mit diesem Trainer steigen wir ab.» Bereits vergangene Woche meinte Geschäftsführer Clemens Krüger vielsagend: «Wir sind für den Fall der Fälle vorbereitet.» So erfolgte die Trennung nach dem erneuten Rückschlag in Bochum wie erwartet.

Oral war im Mai 2015 als Nachfolger von Benno Möhlmann zum FSV zurückkehrt und hatte den Club in einem einzigen Spiel mit einem 3:2-Sieg bei Fortuna Düsseldorf zum Klassenerhalt geführt. Daraufhin erhielt er einen Einjahresvertrag.

In seiner letzten Partie am Samstag in Bochum klagte er mal wieder darüber, dass man den Gegner zu einfachen Toren habe kommen lassen. «Jetzt müssen wir uns schütteln, dann geht es gegen die direkte Konkurrenz», sagte Oral. Nicht allerdings für ihn: Am Freitag treffen die Bornheimer auf den SC Paderborn, der in dieser Spielzeit bereits zweimal den Verantwortlichen auf der Bank beurlaubt hat (Markus Gellhaus und Stefan Effenberg). In den restlichen vier Spielen geht es dann praktisch nur noch gegen Mannschaften, die noch um den Klassenverbleib kämpfen: Gegen den SV Sandhausen (auswärts), den 1. FC Kaiserslautern, Fortuna Düsseldorf (auswärts) und 1860 München.

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